Braungrüngrau
Februar 5th, 2010 Von Christa Becker • Fundstücke • Kein Kommentar
Eingefleischte Loriot-Fans kennen die Farbe aus seinem ersten Kinofilm “Ödipussi”. Dort wird sie kombiniert mit Schaumolweiß und einem grünlich blauen Braunrotgrau. Die Therapiesitzung des Ehepaares Blöhmann (s. Video 2) haben Anna Schoderer und Sonja Hahn völlig neu gestaltet. Beide studieren an der FH Mainz Medien- bzw. Kommunikationsdesign; die Arbeit entstand in einem Kurs über Wordmovies. Mehr über die Entstehung und ihren Überraschungserfolg erzählen sie in einem Interview.
Wer also schon immer wissen wollte, wie die Lieblingsfarbe von Herrn Blöhmann aussieht, erhält nun endlich eine ausführliche Antwort.
Und nun die Vorlage von Loriot:
New York von oben
Februar 3rd, 2010 Von Christa Becker • Fundstücke • Kein Kommentar
Wie im letzten Beitrag versprochen nun also mehr von und über PES. Dessen erster Kurzfilm heißt “Roof Sex” und hält (fast), was er verspricht. Nur die Darsteller sind eher ungewöhnlich …
Auf seiner eigenen Website berichtet PES (dessen Logo wohl nicht zufällig an die Fruchtbonbonmarke PEZ erinnert) vom “Making of …” seines ersten Films im Jahr 2001. Ganze 20 Tage haben die Dreharbeiten gedauert, das Ergebnis umfasst eine knappe Minute. Aber es war der Beginn der Karriere von Adam Pesapane (so sein bürgerlicher Name). Heute arbeitet er nach wie vor an eigenen Projekten, erstellt Werbefilme für Marken wie Scrabble und Bacardi – oder nimmt Preise entgegen für seine Western Spaghetti.
Zwar nicht sättigend …
Februar 1st, 2010 Von Christa Becker • Fundstücke • 1 Kommentar
… dafür aber sehr originell: Spaghetti mal ganz anders zubereitet. Ein Film von PES, der letztes Jahr in den USA einige Preise gewann. Mehr über den Tüftler und Gestalter origineller Filme im Laufe der Woche.
Außer Konkurrenz: Das Königin-Pastetchen-Rezept von Mama Bohl
Januar 29th, 2010 Von Jürgen Bohl • Heimatkunde • Kein Kommentar
Jedes Jahr kurz vor Weihnachten steht die Frage im Raum: Was gibt es Heilig Abend bei uns zu essen? Und die Antwort lautet immer: Königin-Pastetchen. Soweit ich mich erinnern kann, gab es nur zwei Mal etwas anderes, sonst immer das Hühner-Ragout mit vielen Kapern und Champignons in einer weißen Sahnesoße, gefüllt in warme Blätterteig-Pastetchen. Mama sagt immer, in kalten schmeckt das nicht, das habe sie mal in Belgien gegessen.
Ich freue mich schon jetzt, im Januar, auf die Königin-Pastetchen an Heilig Abend.
Königin-Pastetchen-Rezept:
Suppenhuhn kochen,
Fleisch abmachen, klein schneiden
Für die Soße:
Butter anschwitzen,
Mehl einstreuen,
mit Hühnerbrühe und Champignonsaft (aus der Dose) binden, bis eine dickflüssige Mehlschwitze entsteht.
Mit Sahne verfeinern,
mit Pfeffer, Salz, Muskatnuss und Maggi abschmecken,
Kapern, klein geschnittene Dosenchampignons und klein geschnittenes
Hühnerfleisch in die Soße geben und vermischen.
Pastetchen im Backofen erwärmen,
Ragout in Pastetchen füllen und servieren. Guten Appetit!
Rezept Johanna Bohl
Foto und Text Jürgen Bohl
Königin-Pastetchen
Januar 26th, 2010 Von Jürgen Bohl • Heimatkunde • Kein Kommentar
Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr – dazu zählen auch neue Blog-Rubriken. Eine davon haben wir Heimatkunde genannt. Darin werden wir endlich einen langjährigen Plan umsetzen: Königin-Pastetchen in Köln zu testen. Also Monat für Monat durch ausgewählte Gaststätten ziehen, das eher altmodische Gericht bestellen – und anschließend bewerten. Vorab als Appetitanreger noch ein kurzer Blick auf unser westliches Nachbarland, das die gefüllten Blätterteig-Umhüllungen hervorgebracht hat:
Ihren Namen verdanken sie dem Hofkoch des französischen Königs Louis XV, der die Köstlichkeit Mitte des 18. Jahrhunderts für dessen Gattin Maria Leszczyńska kreierte und sie „bouchées à la reine“, also Königin-Pastetchen, nannte. Während sie in Deutschland heute vorwiegend als traditionelles Weihnachtsessen oder nur in klassischen Caféhäusern serviert werden, kämpfen im Elsass und in Lothringen namhafte Köche um eine Goldmedaille für die beste Zubereitung. Auch wir kämpfen, und zwar um den Erhalt der Pastetchen – und sind für Rezepte und Hinweise, wo es besonders leckere Varianten gibt, sehr dankbar.
Text Christa Becker
Gestaltung Jürgen Bohl
Alma
Januar 23rd, 2010 Von Christa Becker • Fundstücke • Kein Kommentar
Pixar-Mitarbeiter Rodrigo Blaas veröffentlichte letztes Jahr seinen ersten eigenen Animationsfilm: Alma. Der wurde umgehend mit Preisen überhäuft ist derzeit noch im frei im Netz zu sehen. Wir haben ihn eher zufällig auf Vimeo gefunden. Die Qualität der Bilder ist so gut, dass der Vollbildmodus unbedingt empfehlenswert ist. Viel Spaß beim Schauen.
Alma – Season’s Greetings from Monkey Business on Vimeo.
Der Mops: Fast eine Liebeserklärung
Januar 21st, 2010 Von Jürgen Bohl • Irren • Kein Kommentar
Der Mops, der ist ein putzig Biest
er schnieft und schnauft und hechelt
bekommt fast keine Luft und niest
wird von der Welt belächelt.
Man sieht ihn manchmal in der Stadt
geführt an einer Leine
zur Freude dessen, der ihn hat
der Mops empfindet keine.
Er trottet launig durch die Welt
verflucht die tropfend Nase
er hat dies Unheil nicht bestellt
der Mensch hält ihn zum Spaße.
Der arme Kerl, er quält sich schlimm
und ist nicht zu beneiden
erduldet still mit tiefem Grimm
sein stark verschnupftes Leiden.
Doch freut er sich auch dann und wann
schaut Frauen unters Röckchen
bellt riesengroße Hunde an
und bringt zurück das Stöckchen.
Er stiehlt den Köchen mal ein Ei
und kann’s doch nicht verwenden
dann schlägt man ihn erzürnt zu Brei
der Mops will so nicht enden.
Viel lieber wär er kerngesund
mit freien Atemwegen
ein schöner, großer, edler Hund
dem Züchtergeist entgegen.
Doch Wunsch ist Wunsch und Mops ist Mops
da hilft kein frommes Bellen
ein kleiner, plumper Hundeklops
der kann sich nicht verstellen.
Drum bleibt ihm keine Möglichkeit
als weiterhin zu schmachten
und seines Schöpfers Findigkeit
mit Inbrunst zu verachten.
Der Mops an sich ist kein Ersatz
für Partnerschaft im Leben
im Hundekörbchen ist sein Platz
Gefühl kann er nicht geben.
Gedicht Philophobos
Foto Analogist/Franz Janusiewicz (Flickr)
Mehr zum Thema Mops:
Ottos Mops
Favela Ikea – die Eröffnung
Januar 18th, 2010 Von Jürgen Bohl • schwarz weiß • Kein Kommentar
Heute war der offizielle Empfang in der Ausstellung im Kunsthaus Rhenania. Grund genug, ein paar bewegte Bilder von der inoffiziellen Eröffnung am vergangenen Samstag zu zeigen.
Filmtipp
Januar 17th, 2010 Von Christa Becker • Irren • Kein Kommentar
Letzten Dienstag haben wir uns im Kino den neuesten Film von Terry Gilliam angesehen: “Das Kabinett des Dr. Parnassus”. Absolut sehens- und empfehlenswert. Der Regisseur hat schon zu Monty-Python-Zeiten seiner Phantasie freien Lauf gelassen, besonders bei den kurzen Animationsfilmen. Einen davon – er beschreibt das Wunder des Fliegens – haben wir als “appetizer” ausgewählt. Mehr zur Bilderwelt von Terry Gilliam und einen wunderbaren Heath Ledger gibt es dann auf der großen Leinwand.
P.S.: Eine kurze Szene des Animationsfilms widmet sich übrigens auch dem Teeren und Federn.
Ottos Mops – Die Tonaufnahme
Januar 14th, 2010 Von Jürgen Bohl • Irren • Kein Kommentar
Und so klingt das gestern veröffentlichte Gedicht, wenn Ernst Jandl es selbst vorträgt:











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